Intragna Centovalli  

 

Ein Hauch von Freiheit und Abenteuer


 

zum Valle Onsernone




Centovalli

Unberührt und wild erscheint das Centovalli wörtlich übersetzt das Tal der 100 Täler, eigentlich sind es weit weniger, beeindruckt durch seine vielen steil abfallenden Schluchten. Tief im Tal wälzt sich die Melazza durch ihr Flussbett, ähnlich dem Colorado im Grand Canyon.
Wie alle Tessiner Täler war auch das Centovalli vom aussterben bedroht. In früheren Zeiten wanderten viele junge Männer aus. Als Kaminfeger waren die Leute aus dem Tal besonders beliebt und bekannt. Durch die tiefen Schluchten des Centovalli waren fast alle schwindelfrei.

Der Fortschritt sollte Anfang des 20 Jahrhunderts mit dem Bau der Centovallibahn kommen.  79 Brücken und 24 Tunnel wurden für die Bahn gebaut. 1923 wurde die Bahnlinie eröffnet. Den Fortschritt für das Centovalli brachte die Bahn allerdings nicht. Die Züge durchquerten das Tal und den Bewohner wurde das Auswandern noch viel leichter.
Intragna FartNoch heute ist die Fahrt mit der Centovalli Bahn von Locarno nach Domodossola ein unvergessliches Erlebnis. In 1 1/2 Stunden führt die Fahrt in Panoramazügen entlang tiefer Schluchten, vorbei an Wasserfällen, bunten Wiesen über waghalsige Brückenkonstruktionen durch Rebgelände und Kastanienwälder.

Der grösste Ort im Centovalli ist Intragna, die früher selbstständigen Dörfer gehören mittlerweile alle zu Intragna, dessen Gemeindefläche umfasst fast die Hälfte des Centovalli. In Intragna befindet sich das erste Brückenspringerzentrum der Schweiz. Die 70 m hohe Eisenbahnbrücke der Centovallibahn bietet eine einmalige Sprungkulisse über dem Fluss. Der Kirchturm der Gemeinde, aus dem 18. Jhdt., ist mit 70 m der höchste im Tessin, schützt den Eingang ins Centovalli

Auf der kurvenreichen Centovallistrasse gelangt man nach einer Abzweigung nach Verdasio, einem noch ursprünglichen Tessiner Dorf mit lauter Treppen und Durchgängen. Auf engstem Raum, stehen hier die Häuser am Steilhang übereinandergestaffelt. Auf 700 m Höhe gedeihen hier noch Palmen und es wachsen Pfirsiche und Trauben. Sehenswert sind die drei Herrenhäuser aus dem 17Jhdt.

Von Verdasio erreicht man mit einer Luftseilbahn das Dorf  Rasa, das einzige Tessiner Dorf ohne Strassenverbindung und bis 1972 die kleinste Gemeinde im Tessin. Es ist eines der interessantesten Dörfer im Tessin und beeindruckt durch seine herrlichen Steinhäuser. Sein einstiger Wohlstand stammte aus dem Monopol der Bewohner als Lastenträger im Hafen von Livorno.
Interessante Unterkunft www.camporasa.ch

Für Informationen zu Geschichte, Kultur im
Centovalli
www.centovalli.net

Wanderfreunde und an Ausflügen Interessierte
www.procentovalli.ch

Mit freundlicher Genehmigung:
Fotos: ticino-turismo
Unterkünfte, Restaurants, Freizeitmöglichkeiten, Immobilien 
www.schweiz-tessin.com