Wald, Wald und nochmals Wald und ab zu ein ein kleines Dorf.

Das hier im Onsernonetal vor vielen Jahren einmal Modegeschichte gemacht wurde, ist schwer zu glauben aber wahr.

Fast das ganze Tal war damals damit beschäftigt Strohhüte, elegante Taschen und Reisegepäck zu flechten. Diese Artikel aus dem Onsernonetal waren begehrt in den grossbürgerlichen Badeorten von Karlsbad bis Spa, ebenso wie in Chicago, Wien und Paris.

Zeugnisse dieses ehemaligen Wohlstandes sind die heute noch sehr gut erhaltenen herrschaftlichen Häuser aus dem 16. Jhdt.

Im Bergdorf Comologno, wo die schmalen Holzbalkone an fast allen Häusern einen fast städtischen Eindruck erwecken, besitzt eine in Frankreich zu Reichtum gekommene Familie gleich 4 Palazzi.

Eine kurvenreiche Strasse mit Blick auf einen unwegsamen Talgrund, verbindet die Dörfer im Onsernonetal. Hoch über der Schlucht, auf deren Grund sich der Fluss Isorno wälzt, breiten sich die Dörfer auf Terrassen aus.

Diese ursprüngliche und in weiten Teilen unverfälschte Landschaft ist sehenswert. Viele Dorfteile der an Terrassen gebauten Dörfer, sind zum Teil aus dem 16. Jhdt., und noch unversehrt erhalten.

Im letzten Dorf des Onsernonetals, in Spruga, sind die Häuser sehr viel ländlicher als im übrigen Tal. Ein Fussweg führt vom Dorf zur italienischen Grenze.

Casa Stefano Vergeletto  JugendherbergeVergeletto, ein langgezogenes Strassendorf, liegt so tief im Tal, das es während zwei Monate im Jahr, von der Sonne nicht erreicht wird.
Rundum Vergeletto findet man mehrere Wasserfälle.

Von der Kirche in Loco, die im 13. Jhdt. errichtet wurde, sieht man wo sich das Onsernonetal mit dem Centovalli vereinigt.

 

Text und Fotos: on-road-internet
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